PREqual - Leonardo project
 
 
   
 

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Evaluation/

Meilensteine und Produktevaluierung - Evaluation und Empowerment nach MAIZ:

Zur Evaluierung der Vorqualifizierungsmaßnahme (Curriculum und Handbuch) kommt ein neues, von MAIZ im Rahmen eines EQUAL-Projektes (MAIZ, Rasmigras) entwickeltes Evaluationsmodell zur Anwendung. Für das Projekt „Vorqualifizierung von Migrantinnen im Gesundheitsbereich“ wird diese Methode von Phase 2 bis 3 eingesetzt und ergänzt die projektbegleitende Qualitätssicherung durch ZOPP. Das Innovationspotenzial dieses Evaluationsmodells liegt in der Verbindung von (Selbst- ) Evaluation und Empowerment unter besonderer Berücksichtigung der Machtgefälles zwischen hegemonialen und rassistisch diskriminierten Gruppen, sowie in dessen Prozessorientierung.

Zentrale Ausgangsbasis ist dabei die Relativierung des Machtgefälles zwischen hegemonialen und rassistisch diskriminierten Gruppen durch die aktive Einbeziehung der Zielgruppe „Migrantinnen“ als Expertinnen (Expertinnen des Alltags) in das Qualitätsmanagement. Die Verbindung von Evaluation und Empowerment wird dadurch in den Bildungsprozess miteinbezogen. Die Einbeziehung der Migrantinnen als Expertinnen des Alltags bewirkt das Zustande bringen von nützlichen Ergebnissen, die eine tatsächliche Relevanz für die Praxis haben und auch didaktisch sinnvoll und praktikabel für die TrainerInnen sind.

Die Selbstevaluation findet vor, während und nach der Qualifizierungsmaßnahme statt. Die Erhebungsinstrumente werden in die Qualifizierungsmaßnahme integriert, wodurch eine kontinuierliche, prozessorientierte Erhebung gewährleistet werden kann. Ergebnisse aus der Evaluation können daher mit sofortiger Intervention in den Kurs aufgenommen werden, anstelle der verspäteten Nutzbarmachung erst in Folgekursen. Die Evaluation wird wissenschaftlich begleitet. In einem diskursiven Prozess mit Migrantinnen und Trainerinnen, bringt sich die wissenschaftliche Begleitung mit Fokus auf Evaluationsmaterialien und -fragen ein.

Die Durchführung des Evaluierungsmodells regt die Reflexion der Lernfortschritte und Förderung der kritischen Auseinandersetzung mit dem praktischen arbeitsmarktbezogenen und persönlichen Nutzen der Kursinhalte und Lehrmethoden an. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können als Erhebungsmethode einbezogen werden. Dies ist nicht zuletzt abhängig von der Akzeptanz durch die Kursteilnehmerinnen und Praktikabilität für die Trainerinnen. Operationelle Ziele sind verschiedene Dokumente der Erhebungen im Kurs (schriftliche Videodokumente, Collagen..) und im Zusammenhang damit (Protokolle der Trainerinnen, Unterrichtsmaterial, Teamprotokolle,...), die Erhebungsinstrumente sowie Evaluationsberichte (Auswertungen) und das Selbstevaluationskonzept (Leitfaden).